Dominique Strauss-Kahn zu den Hintergründen des TTIP-Abkommens

Oeconomicus

Am 31. Juli 2013 äusserte sich Dominique Strauss-Kahn (ehemaliger Chef des IWF und Ex-Wirtschaftsminister in Frankreich) im Interview mit dem russischen Staatssender Rossija24 zu Amerikas politischen Zielen mit dem TTIP-Abkommen.
Mitschrieb der Interview-Ausschnitte mit deutschen Untertiteln (Übersetzung ohne Obligo)

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„Meiner Meinung nach ist die Globalisierung nichts anderes als ein Krieg. Globalisierung ist der Kampf nationaler Wirtschaften gegeneinander.
Bis zur heutigen Zeit hatten die nationalen Staaten Handelsbeziehungen und wirtschaftliche Verträge untereinander, jedoch nicht global und groß angelegt, sondern vereinzelt hier und da.
Früher haben sich die Staaten vor allem aus innerer Kraft entwickelt, nationale Wirtschaft entwickelte sich vor allem auf der Grundlage des eigenen, nationalen Marktes.
Die Globalisierung machte die Staaten zu wirtschaftlichen Konkurrenten, und vielleicht sogar zu den gegeneinander kriegsführenden Parteien. Und darauf muss man vorbereitet sein.“

„Die Europäer können nicht mit großen wirtschaftlichen Mächten der Welt im Konkurrenzkampf mithalten.
Die USA agieren in Ihrem eigenen Interessen, China und…

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